Worum es geht

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Die Deutsche Radio Philharmonie ist ein gemeinsamer Klangkörper des Saarländischen Rundfunks (SR) und des Südwestrundfunks (SWR). In Gremien wurde angekündigt, die Finanzierung durch den SWR zu prüfen. Gleichzeitig wird eine Verkleinerung ausdrücklich in Erwägung gezogen. Die Deutsche Radio Philharmonie (DRP) ging bereits aus einer Fusion von zwei traditionsreichen Klangkörpern hervor. Weitere Einschnitte würden eine gewachsene Struktur erneut fundamental erschüttern.

Wir stärken die Anstalten

Wir stellen uns an die Seite des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und verteidigen seinen Kulturauftrag!

Wir sehen, dass SR und SWR selbst unter erheblichem finanziellen und medienpolitischen Druck stehen. Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist derzeit von Unsicherheit geprägt, u.a. weil eine von der KEF empfohlene Beitragsanpassung politisch nicht umgesetzt und verfassungsgerichtlich überprüft wird. In dieser Lage werden teils drastische Szenarien diskutiert. Gerade deshalb braucht es jetzt einen klaren Kompass: Der Kulturauftrag ist kein Luxusposten, sondern Kern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Die DRP ist unverzichtbar. Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärken will, muss seinen Kulturauftrag sichern – nicht schwächen. Keine Verkleinerung, keine Symbolkürzungen: Die DRP muss Sinfonieorchester bleiben.

Was wir brauchen, ist eine öffentliche Debatte über die Zukunft der DRP.